Projektbeispiele

BMBF-Projekt LATERNE

Nachhaltigkeitswerkstätten als Teil transformativer Forschung

Um ihren Beitrag zur Erreichung der SDGs zu leisten, müssen Hochschulen auf ganzer Linie Nachhaltigkeit umsetzen: in Lehre, Forschung, Betrieb, Governance und Transfer in die Gesellschaft. Gemeinsam mit den Universitäten in Siegen, Münster und Osnabrück erforschen wir, wie die Hochschulen dabei voneinander lernen und besonders erfolgreiche Beispiele anderer Institutionen übernehmen. Im Forschungsprojekt Hochschule im Anthropozän: Leuchtturm-Adaption und TransfER für Nachhaltige Entwicklung (LATERNE) entwickeln wir partizipative Nachhaltigkeitswerkstätten, in denen Leuchtturmprojekte übertragen werden. Das Projekt ist gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Konflikt um Garagen

Dialogveranstaltung mit Vorprozes

In der Stadt Greifswald kam es zu einem Konflikt zwischen Verwaltung und Garagenbesitzer*innen anlässlich eines möglichen Abrisses verschiedener Garagenkomplexe. In einem sicheren Setting konnten wir die Konfliktparteien darin unterstützen, einen ehrlichen Dialog zu führen und zu erkunden, wie es zum Konflikt kam. Vorab wurden Interviews mit allen Seiten geführt, um die jeweilige Perspektive kennenzulernen. Durch die Veranstaltung konnte gegenseitiges Verständnis und Vertrauen wachsen und relevantes Wissen in den weiteren Prozess einfließen.

Relevanz und Wirksamkeit

Klausurtagung mit Vorprozess

Der Bereich Politik und Kampagnen von Oxfam Deutschland e.V. wollte seine Themenauswahl und interne Zusammenarbeit erneuern. Gemeinsam mit einem internen Team entwickelten wir ein Konzept, in das unsere Expertise in systemischer Organisationsentwicklung einfloss. Wirksamkeit und politische Relevanz wurden daraufhin in den Fokus der angesetzten Klausurtagung gesetzt. In Interviews mit einzelnen Teammitgliedern prüften wir die entsprechenden Hypothesen und luden alle Mitarbeiter*innen zu einer Vorabreflexion ein. Mit diesem gründlichen Vorprozess konnte das Team gut informiert und ausgerichtet im eigentlichen Workshop ihre Arbeitsbeziehungen klären und stärken und ihre thematischen Anliegen größtenteils klären.

Engagiertes Land

Pool für Prozessbegleitung

Mit dem Programm Engagiertes Land werden lokale Zusammenschlüsse unterstützt, die Menschen vor Ort zusammenbringen und gemeinsames Handeln anregen. Als Prozessbegleiter unterstützen wir lokale Netzwerke bei der Entwicklung von Strategien und Visionen, bei der Teamentwicklung und anderen Entwicklungsprozessen. So haben wir beispielsweise Aktive aus der niedersächsischen Gemeinde Ehra-Lessien bei ihrem Projekt „Neue Mitte Ehra“ unterstützt und beraten. Engagiertes Land ist ein Programm der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt und wird vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement als Partner beim Aufbau und der Entwicklung unterstützt. Zur Projektwebseite

Engagierte Stadt

Pool für Prozessbegleitung

Das Programm Engagierte Stadt fördert den Aufbau nachhaltiger Engagementlandschaften in Städten und Gemeinden. Als Prozessbegleiter begleiten wir lokale Netzwerkwerke in anspruchsvollen Entwicklungsprozessen und unterstützen z.B. bei Strategietagen, Beteiligungsverfahren, Klärungsprozessen oder in der Konzeptionsberatung. Engagierte Stadt ist ein Programm der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt und wird vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement als Partner beim Aufbau und der Entwicklung unterstützt. Zur Projektwebseite

Auf geht‘s Uslar

Beteiligungsorientierte Stadtentwicklung

Im Projekt aktivieren und begleiten wir Gruppen, die sich für kulturelle Entwicklung und gesellschaftlichen Zusammenhalt in ihrer Stadt einsetzen. Wir unterstützen bei der Ideenentwicklung und stärken die Selbstorganisation. Auf geht‘s Uslar ist ein Projekt der Stadt Uslar und der Probierwerkstatt – einem Co-Working-Ort in der Privatbrauerei Bergbräu, gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung.

Baukultur in ländlichen Räumen Brandenburgs

Partizipative Raumentwicklung mit Davide Brocchi

Im Zentrum des Projekts steht die Suche nach neuen Wegen zur Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum und der Weiterentwicklung des baukulturellen Erbes. Das Projekt versteht Baukultur als Beteiligungskultur und fördert Engagement und Gemeinschaft mit besonderem Bezug auf partizipative Raum- und Ortsentwicklung. Zunächst wurden in Einzel- und Gruppengesprächen Bedarfe und Potentiale gesammelt: Welche Entwicklung wünschen sich die Menschen für ihren Ort? Auf Basis der Ergebnisse wurden Dorfwerkstätten durchgeführt und Aktive bei der Umsetzung ihrer Ideen begleitet. Das Projekt wurde gefördert durch das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg (MIL).

Tag des guten Lebens Berlin - Bündnis der Kieze

Prozessbegleitung

Der Tag des guten Lebens Berlin stellt das das Neu-Denken und Neu-Nutzen des öffentlichen Raums im Sinne einer sozialen und klimafreundlichen Stadtentwicklung in den Mittelpunkt. In offenen und beteiligungsorientierten Prozessen nehmen Nachbarschaften die Gestaltung ihrer Kieze selbst in die Hand. Voraussetzung für gute Zusammenarbeit in den ehrenamtlichen Teams sind tragfähige und lebendige Beziehungen, Freude am gemeinsamen Tun, gute Kommunikation und Rollenklarheit. Als Prozessbegleiter stärken wir die Selbstorganisation in den Teams mit Coachings und Workshops.

Werkstatt Nachhaltigkeit

Partizipative Nachhaltigkeitswerkstätten

Wie lässt sich nachhaltiges Handeln im Arbeitsalltag verankern? In diesem Workshop mit kleinen Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben starteten wir bei den alltäglichen Sorgen der Mitarbeiter:innen und schlugen von dort den Bogen zu einer einfachen Formel: Nachhaltigkeit = gut zu mir, gut im Team und gut zur Welt. Im Ergebnis entwickelten Chefs und Mitarbeiter:innen gemeinsam, welche konkreten Verhaltensänderungen den Betrieb gesünder und umweltfreundlicher machen.

Engagement in großen Städten

Auftakt-Workshop

Welche gemeinsamen Herausforderungen haben Städte mit rund 100.000 Einwohner:innen in Bezug auf die Themen Engagement und Ehrenamt? Der Workshop für die AG Große Städte im Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) ermöglichte einen persönlichen und fachlichen Austausch und stellte die Potentiale einer verstärkten Zusammenarbeit in den Mittelpunkt. Am Ende stand der Entschluss, im Jahr 2023 den Austausch zu intensivieren und Lösungen für gemeinsame Herausforderungen zu entwickeln.

Stadtleitbild Prenzlau

Beteiligungsprozess für ein Stadtleitbild mit Davide Brocchi

Welche Entwicklung wünschen sich die Menschen für ihre Stadt? Gemeinsam mit Davide Brocchi wurden wir beauftragt Bedarfe, Wünsche und Visionen in einem partizipativen Prozess zu sammeln und die Vielfalt und Potentiale sichtbar zu machen. Dazu wurden Gespräche mit Menschen aus allen Bereichen der Stadtgesellschaft geführt. Das Leitbild soll als gemeinsame Orientierung für die Entwicklung der Stadt in den nächsten Jahren und Jahrzehnten dienen.

Beratung strategische Kommunikation

Für die Forschungsgruppe Energie-Suffizienz

In den Nachhaltigkeitswissenschaften ist Suffizienz seit Jahrzehnten eine zentrale Kategorie, doch in der Politik fristet sie noch immer ein Nischendasein. Dabei formuliert sie im Grunde einen Leitgedanken guten Wirtschaftens, nämlich die Kunst, das richtige Maß zu wählen. Beim Übersetzen wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Sprache der Politik fokussieren wir uns daher auf die Situation der Zielgruppe, auf ihre Bedürfnisse und Beschränkungen. Von dort ausgehend entwarfen wir gemeinsam mit dem Auftraggeber eine neue Erzählung der Suffizienz.

Kampagnen in Oxfam-Shops​

Co-kreative Trainings

Logo Oxfam Deutschland
Im Rahmen der Workshop-Reihe erweitern junge Menschen ihr Wissen zum Konzept der Klimagerechtigkeit und lernen, wie sie Awareness im Kampf gegen globale Ungleichheiten erzeugen können. Sie lernen Methoden und Tools kennen, um politische Themen kreativ und wirkungsvoll zu kommunizieren und erhalten Anregungen zu Selbstorganisation und guter Zusammenarbeit in Teams. Wir haben die Workshop-Reihe für die NGO Oxfam konzipiert, moderiert und junge Menschen bei der Arbeit an ihren Projektideen unterstützt.
Logo Oxfam Deutschland

Rollen und Entscheidungen im Team

Teamentwicklungs-Workshop

Eine Gruppe von Ehrenamtlichen aus dem Projekt Tag des guten Lebens Berlin wünscht sich mehr Rollenklarheit und Struktur in ihrem Team. Wie werden Entscheidungen getroffen und wie wird kommuniziert? Im Workshop arbeiteten wir mit ganzheitlichen Methoden und Übungen, die sichtbar machen, was unter der Oberfläche verborgen ist: Gefühle und Gedanken, Werte und Interessen. Auf der Grundlage von Vertrauen und einem besseren Verständnis füreinander reflektierte die Gruppe die bisherige Zusammenarbeit und traf Entscheidungen über ihre zukünftige Struktur.

MitMischen

Neue Wege in der Jugendbeteiligung mit Géraldine Mormin

Das Projekt geht neue Wege in der Jugendbeteiligung und fördert das gesellschaftliche und politische MitMischen von jungen Menschen in Halle an der Saale. Gemeinsam mit der Prozessbegleiterin Geraldine Mormin haben wir Jugendliche aus Halle an der Saale über zwei Jahre in einen Dialog- und Arbeitsprozess mit lokalen Akteuren und Institutionen gebracht. Die Teilnehmenden lernten Wege kennen, ihre Umwelt mitzugestalten und entwickelten Vertrauen in ihre Fähigkeiten, etwas zum Guten zu verändern: für eine sozialere, ökologischere und gerechtere Zukunft für alle Menschen. MitMischen wurde gefördert mit Mitteln des Bundes und der Europäischen Union. Zur Projektwebseite

Logo Oxfam Deutschland

Klimagerechter Herbst

Online-Workshopreihe

Logo Oxfam Deutschland
Im Vorfeld der Weltklimakonferenz COP27 moderierten wir die Vortragsreihe „Klimagerechter Herbst“ für junge Menschen zwischen 18-35 Jahren. Neben einem fachlichen Input von Expert:innen gab es Raum für Reflexion und Austausch zu der Frage: Was hat das Thema mit mir zu tun und wie kann ich in meinem Wirkkreis zur Lösung beitragen? Inhaltlich standen u.a. Themen wie die klimarelevante Entwicklungsfinanzierung, die ungleiche Verteilung von Verantwortung für die Klimakrise und der Zusammenhang von Geschlechtergerechtigkeit und Klimagerechtigkeit auf der Agenda.

Climate Justice Wow

Training für Klimakommunikation

Logo Oxfam Deutschland
Im Rahmen der Workshop-Reihe erweitern junge Menschen ihr Wissen zum Konzept der Klimagerechtigkeit und lernen, wie sie Awareness im Kampf gegen globale Ungleichheiten erzeugen können. Sie lernen Methoden und Tools kennen, um politische Themen kreativ und wirkungsvoll zu kommunizieren und erhalten Anregungen zu Selbstorganisation und guter Zusammenarbeit in Teams. Wir haben die Workshop-Reihe für die NGO Oxfam konzipiert, moderiert und junge Menschen bei der Arbeit an ihren Projektideen unterstützt.
Logo Oxfam Deutschland

Zielgruppe plant mit

Kampagnen-Workshop

Zum Auftakt der Kampagnenplanung zum Thema Kinderarmut in Deutschland wurden Betroffene und weitere relevante Stakeholder aus Wissenschaft, Medien und Zivilgesellschaft eingeladen. Die Aufgabe bestand darin, aus den diversen Erfahrungen und Perspektiven erste Leitplanken und kreative Ideen für die Kampagne zu filtern. Dazu setzten wir Methoden aus dem Design Thinking ein, die spielerisch, schnell und ergebnisorientiert eine erste Kommunikationsstrategie hervorbrachten.

Nachhaltigkeit kommt von innen

Impulsworkshop mit KMUs mit Sylvia Kautz

Wie lässt sich nachhaltiges Handeln im Arbeitsalltag verankern? In diesem Workshop mit kleinen Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben starteten wir bei den alltäglichen Sorgen der Mitarbeiter:innen und schlugen von dort den Bogen zu einer einfachen Formel: Nachhaltigkeit = gut zu mir, gut im Team und gut zur Welt. Im Ergebnis entwickelten Chefs und Mitarbeiter:innen gemeinsam, welche konkreten Verhaltensänderungen den Betrieb gesünder und umweltfreundlicher machen.

Engagiert bleiben trotz Corona

Online-Fortbildung

Beim Tag des guten Lebens verwandeln Nachbarschaften den öffentlichen Raum in ein konsum- und autofreies Gemeingut. Der gesamte Prozess lebt von persönlichen Begegnungen im Kiez. Wie also lässt sich das Engagement in Zeiten von Corona aufrechterhalten? Gemeinsam mit den Ehrenamtlichen entwickelten wir eine sechsteilige Online-Fortbildung. In jeder Folge diskutierten die Teilnehmenden mit einem:r Expert:in zu einem Zukunftsthema und dessen Anwendung auf den eigenen Kiez. Wir moderierten die Abende und visualisierten die Ergebnisse mit digitalen Tools.

Ein Tag des guten Lebens in jeder Stadt?

Ko-Kreative Workshops mit Davide Brocchi

Wie lässt sich der Transformationsansatz hinter dem Tag des guten Lebens auf andere Städte übertragen? Gemeinsam mit Davide Brocchi, dem Initiator des Tages des guten Lebens in Köln, starteten wir eine Workshopreihe durch ganz Deutschland mit Stationen in Wuppertal, Hamburg, Erfurt und Minden. Dabei galt: Jede Stadt und jede Nachbarschaft ist besonders. Wie kann der Weg zum Tag des guten Lebens im eigenen Quartier aussehen und individuelle Ressourcen und Fähigkeiten im Team am besten eingesetzt werden? Neben dem Lernen aus den Erfahrungen aus anderen Städten, stand in den ko-kreativen Workshops das Selbermachen im Vordergrund: Pläne schmieden, Rollen klären, ein Team gründen.

Nachhaltigkeit auf die Ohren

Podcast-Konzept

Die 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung sind der Plan der Vereinten Nationen für eine grüne und faire Zukunft. Ein Podcast soll Neugierde für die Agenda wecken und zur Mitwirkung inspirieren. Unser Konzept schlägt ein radikal ehrliches Format vor: Defizite bei der Umsetzung von Nachhaltigkeit werden klar benannt und Scheinlösungen entlarvt. Die Podcaster:innen begeben sich auf eine Reise durch die Welt der 17 Ziele und besprechen persönliche, politische und wirtschaftliche Strategien für nachhaltige Entwicklung.

Generationenübergreifend zusammenarbeiten

Kommunikationsworkshop

Logo Pfingstgesellschaft Blankenheim

Die Pfingstgesellschaft Blankenheim hat ihre Aktivitäten in den letzten Jahren stark ausgeweitet: Aus dem ehemaligen Männerverein ist ein Familienverein für alle Geschlechter und jedes Alter geworden. Neben den zentralen Festivitäten zu Pfingsten gibt es mittlerweile Aktionen rund ums Jahr. Dabei traten immer wieder unterschiedliche Vorstellungen der „Jungen“ und der „Alten“ im Verein zutage, wie Feste und Aktionen am besten organisiert werden. Der Workshop bot Raum, einander in Ruhe zuzuhören und konkrete Fälle zu klären und eine Kommunikationskultur auszuprobieren, die Verständnis und Wertschätzung in den Mittelpunkt rückt.

Logo Pfingstgesellschaft Blankenheim

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